The Pack (Die Meute, 2010)

Story: Die attraktive Reisende Charlotte (Yolande Moreau) gabelt unterwegs den Tramper Max (Benjamin Biolay)  auf. Zur Rast halten die beiden an einer abgelegenen Raststätte irgendwo am Ende der Welt in Frankreich. Charlotte entgeht dort nur knapp einer Vergewaltigung durch eine Rocker-Gang. Da verschwindet Max und Charlotte macht sich auf die Suche. Die Dinge entwickeln sich anders als man sie erwarten kann.

Kritik: Regisseur Franck Richard zeichnet eine düstere Atmosphäre. Der Film ist visuell attraktiv und überzeugt in dauerhafter Freudlosigkeit der Bilder. Die Hauptakteurin Charlotte macht konsequent alle Fehler des klassischen Horrorkinos. Sie nimmt einen fremden Anhalter mit, lässt ihn sogar ihr Auto fahren und schnüffelt dort, wo man nicht schnüffeln sollte. Die Story dies Films ist eine etwas heterogene Mixtur aus Road Movie, Backwood und Vampirfilm. From Dusk till Dawn grüßt herzlich von oben. Eine böse Gang von Rockern exerziert Overacting von seiner schönsten Seite. Unterm Strich bleibt es trotz der durchaus passablen Darsteller und der dichten Atmosphäre bei einem durchschnittlichen B-Movie. Ich persönlich fühlte mich gut unterhalten, meine aber dass dieser Film viele Horrorfans nicht zufrieden stellt. Nennen wir Ross und Reiter: Die Story ist ausgelutscht, uninspiriert und wenig schlüssig. Wen das alles nicht stört, der bekommt einen visuell schönen und düsteren Film für den Freitag Abend serviert.

 

Bewertung: 6/10. Wer nicht zu streng ist mit der Story bekommt gutes Atmosphäre-Handwerk

Würde ich den Film einem Freund empfehlen? Nicht dem 0815 Mainstream Horrorfan. Aber dem Horrorfan, der fünf gerade sein lassen kann schon.

 

 

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